Zinsen europäischer Staatsanleihen und weitere Indikatoren

Werte LeserIn,

falls Dich das tägliche Auf und Ab diverser Markt-Indikatoren der Eurozone interessiert (z.B. der aktuelle Zinssatz für 10-jährige italienische Staatsanleihen), findest Du nachfolgend eine  Zusammenstellung von Links.

Zinsen von Eurozone-Staatsanleihen (Bloomberg):
Belgien 2 Year 5 Year 10 Year
Deutschland 2 Year 5 Year 10 Year
Frankreich 2 Year 5 Year 10 Year
Griechenland 2 Year 5 Year 10 Year
Irland 2 Year 5 Year 10 Year
Italien 2 Year 5 Year 10 Year
Österreich 2 Year 5 Year 10 Year
Portugal 2 Year 5 Year 10 Year
Spanien 2 Year 5 Year 10 Year


Zinsen weiterer Staatsanleihen (Bloomberg):
Japan 2 Year 5 Year 10 Year
Schweiz 3 Year 5 Year 10 Year
Ungarn 3 Year 5 Year 10 Year
USA 2 Year 5 Year 10 Year


EURIBOR, LIBOR:
EURIBOR 3 Month
Euribor, Eonia, ECB refinancing rate link
LIBOR 3 Month



Ich gebe zu, diese Seite ist auch für mich recht nützlich, aber gemacht habe ich sie für Dich – ganz ehrlich (ohne Schmäh).

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Eurobonds, Markt für Staatsanleihen

2 Antworten zu “Zinsen europäischer Staatsanleihen und weitere Indikatoren

  1. Alfred Felsberger

    Hallo Gerold,

    Wunderbar. Was interessant ist, dass im Zuge der Euro-Krise auch die 10-jährigen US-Zinsen ihren Boden erreicht haben. Es schaut fast so aus als ginge es von jetzt an auch in den USA mit den Zinsen bergauf. Das wäre ein Indiz dafür, das die Staatskrise von Europa auf andere Kontinente überspringt. Wenn es wirklich ernst wird und der Bankensektor weltweit wackelt, dann werden wir auch das erleben.

    Alfred

  2. Alfred Felsberger

    Hallo Gerold,

    Die gestrige Intervention der Notenbanken hat wiedermal bestätigt: Ihre Macht ist gewaltig. Sie resultiert weniger aus den bereitgestellten Geldern sondern mehr aus der psychologischen Fähigkeit den Markt zu drehen. In wenigen Stunden hatte sich die Lage auf den Anleihen- und Aktienmärkten auf den Kopf gestellt..

    Die Intervention lag seit langem in der Luft. Zu ruhig war der Aktienmarkt angesichts der explodierenden europäischen Renditen. Schon Tage vorher zog er stark nach oben. Was wir nun erleben werden, ist eine nachhaltige Trendumkehr: Die Aktien und Rohstoffe werden steigen und der Spread der Staatsanleihen wird sich verringern.

    Der Hauptgrund für die Trendumkehr liegt in der Drohung einer weiteren Intervention. Nahezu unvorstellbar, welche Explosion der Assetspreise wir erleben würden, wenn die EZB Zinsobergrenzen ausrufen sollte. Zur gestrigen Intervention verhielte sich so eine Massnahme wie ein lauschiges Frühlingswinderl zu einem Herbssturm.

    Was ist die Schlussfolgerung aus dem Ganzen? Dass die Kreditkrise nur deshalb existiert, weil die EZB ihrer Aufgabe als „Lender of Last Ressort“ nicht nachkommt. Dass die Welt, in die wir gehen, weiterhin das altbekannte Gesicht trägt: Steigende Assetspreise, steigende Inflation, steigende Einkommensunterschiede und weltweite Ungleichgewichte

    In letzter Instanz wird die Überwindung der Kreditkrise durch steigende Vermögenskonzentration erkauft. Das System verlangt diesen seit langem eingeschlagenen Weg und wird ihn bis zum äussersten Punkt treiben. Umso mehr Geld produziert wird, desto sicherer landet es in den Taschen weniger. Die Verteilungskrise spitzt sich naturgesetzlich zu.

    Alfred

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